Versteuerung von Online Jobs! Muss ich Steuern zahlen?

Egal ob Du Schüler, Student, Arbeitnehmer, Freiberufler, Selbständiger oder Rentner bist, musst Du natürlich in Deutschland Steuern auf Deine Einnahmen zahlen. Diese unterscheiden sich aber leider von der Art Deiner Beschäftigung und der Höhe Deiner Einnahmen, In diesem Beitrag führe ich einige Falle auf, welche Steuern Du wann bezahlen musst und was grundsätzlich steuerfrei ist. Dieser Beitrag bezieht sich aber nur auf die Einnahmen, die bei der Versteuerung von Online Jobs wichtig ist.

Es ist auch ein weitverbreitetes Gerücht, dass Du diese Online Jobs nur ausführen kannst, wenn Du Freiberufler oder Selbständig bist. Diese Tätigkeiten kannst Du auch als Schüler/Student, Rentner usw. ausführen und als Nebeneinkünfte angeben.

Ich rate Dir aber trotzdem bei Fragen, Dich an einen Steuerberater zu wenden, falls Du tiefergehende Fragen zu dieser Thematik hast. Meine Kompetenz in diesem Bereich besteht aus einem abgeschlossenen BWL Studium. Bitte beachte auch, dass sich Steuergesetze im Laufe der Jahre ändern können. Ich werde aber bei meinen einzelnen Ausführungen ein Datum angeben. Sollte dieses zu weit in der Vergangenheit liegen, solltest Du nochmal selbst recherchieren. Bestenfalls teilst Du mir dann Deine Ergebnisse mit, damit ich meinen Beitrag korrigieren kann.

Die Art der Beschäftigung

Es gibt verschiedenen Arten, wie Du beschäftigt sein kannst. Das ist auch davon abhängig, im welcher Beschäftigungsverhältnis Du Dich gerade befindest. Das bedeutet, es ist wichtig, ob Du Schüler/Student, Arbeitnehmer, Selbständiger/Freiberufler, Arbeitsloser oder Rentner (hier nun bitte keine Genderdiskussion) bist.

Außerdem ist es wichtig, um welche Art der Einnahme es sich handelt. Hier musst Du darauf achten, was der PAID4 Anbieter angibt. Diese Infos findest Du entweder in meinem Blog oder natürlich direkt beim Anbieter,

1. geringfügige Nebeneinkünfte

Diese Art trifft auf alle Personengruppen zu. Hier gilt, dass alle Nebeneinkünfte bis 410 € jährlich NICHT in der Steuererklärung angegeben werden müssen. Zwischen einem Betrag von 420 und 810 € gibt es zudem eine Härtefallregelung. Sie Einkünfte müssen dem Finanzamt gemeldet werden, werden aber nicht voll versteuert.

2. Existenzminimum

Solltest Du im Jahr weniger als 9.408 € (ab 2020) verdienen, sind alle Einkünfte steuerfrei. Du könntest theoretisch diese Einnahmen rein aus Online Jobs erzielen und müsstest somit keine Steuern bezahlen. Da Du zu diesem Betrag auch noch einige Freibeträge wie Werbekosten hast, erhöht sich dieser Betrag noch um einiges. Je nachdem, was Du steuerlich noch absetzen kannst. Dies gilt auch für alle Personengruppen.

3. Aufwandsentschädigungen

Die Aufwandsentschädigungen werden häufig von PAID4 Anbietern bezahlt, bei denen Du Online Umfragen machst. Im Grunde genommen ist das aber nichts anderes, wie unter 1. und 2. Bis 410 € musst Du diese Einnahmen nicht angeben. Bis 9.408 € zzgl. Freibeträgen werden diese Einnahmen nicht versteuert. Bitte beachte aber, dass Du hier die Summe aller PAID4 Anbietern zusammen rechnen musst.

4. Versteuerung von Online Jobs als Freelancer oder Selbständiger

Natürlich kannst Du auch als Freelancer und Selbständiger Geld im Internet verdienen. Besonders zu Zeiten, wenn Deine Einnahmen gering sind, kannst Du hier einen Zusatzverdienst erwirtschaften. Im folgenden liest Du, wie Du die Versteuerung der Online Jobs in Deiner Umsatzsteuer und Einkommenssteuererklärung deklarieren musst.

Hier ist es besonders einfach. Du kannst dem PAID4 Anbieter eine Rechnung stellen. Sollte der Anbieter im EU ausland sein, benötigst Du die Umsatzsteuer ID des Anbieters. Ob diese korrekt ist kannst Du über das VES überprüfen. Die Umsatzsteuer wird in diesem Fall natürlich nicht ausgewiesen.

Sollte der Anbieter nicht im EU Ausland den Sitz haben, kannst Du natürlich auch eine Rechnung erstellen. Hier ist es wichtig, dass Du diese Einnahmen auch in Deiner Umsatzsteuervoranmeldung oder Umsatzsteuererklärung angibst.

Ist der PAID4 Anbieter in Deutschland stellst wie bei Deinen regulären Kunden die Rechnung. Ansonsten kannst diese Einnahmen natürlich auch wie unter 1. geringfügige Einkünfte oder 3. Aufwandsentschädigungen abrechnen. In den meisten Fällen wird der Anbieter angeben, ob Du die Umsatzsteuer auf der Rechnung ausweisen annst. Hier ist beispielsweise Testbirds ein sehr gutes Beispiel. Dort kannst Du selber wählen, ob die Umsatzsteuer angeben werden soll. Ob Du selber umsatzsteuerpflichtig bist, solltest Du natürlich selber wissen.

5. Versteuerung von Online Jobs für Rentner

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6. Taschengeld aufbessern für Schüler und Studenten

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Fazit Versteuerung von Online Jobs

Es ist also überhaupt kein Problem nebenbei noch etwas Geld dazu zu verdienen. Du kannst das prinzipiell auch hauptberuflich machen, dann musst Du aber ein Gewerbe anmelden oder Du bleibst unter dem Existenzminimum.

das Wichtigste ist die Versteuerung von Online Jobs. Ich hoffe, ich konnte Dir hier jetzt einige wichtige Infos geben, damit Du keine Probleme bei dem Finanzamt bekommst.

Über den Autor: %s

Andy

Herzlich Willkommen auf PAID4-World. Ich bin PAID4-Anbieter Tester aus Leidenschaft und möchte meine Erfahrungen mit Dir teilen. Es ist wirklich sehr einfach im Internet Online Geld zu verdienen. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen. Fühle Dich frei zu kommentieren oder Deine eigenen Testberichte einzureichen.