5 Schritte zum perfekten Taschengeld

Für die Höhe des Taschengeldes gibt es Richtwerte, die allerdings sehr schwanken. Wenn es bei einem jüngeren Kind von fünf bis acht Jahren noch Beträge bis zu 10 Euro im Monat sind, können es bei Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren schon bis zu 100 Euro Taschengeld sein.

Es kommt ganz darauf an, was von dem Geld alles bezahlt werden muss. Bei einem „Kindergehalt“ reichen sicher die 100 Euro pro Monat nicht aus, wenn davon nicht nur die Freizeitausgaben und die Kosten für die Schule bezahlt werden müssen, sondern auch die Kleidung. Es hängt außerdem natürlich von den finanziellen Möglichkeiten der betreffenden Familie ab und auch von der Reife und dem Entwicklungsgrad des Kindes.

Belohnung und Bestrafung:

Das Taschengeld ist keine variable Größe! Das Taschengeld sollte auf keinen Fall eine variable Größe sein und als Erziehungsmittel zur Belohnung oder Bestrafung eingesetzt werden. Auch Geldgeschenke für gute Noten sollten das Taschengeld nicht ergänzen.

Zu einer verantwortungsvollen Erziehung gehört das Erlernen des Umgangs mit Geld. Das Kind sollte frühzeitig daran gewöhnt werden, dass man für Geld eine Leistung erbringen muss. Das Taschengeld sollte aus diesem Grund als feste Größe für ein Jahr mit dem Kind vereinbart werden. Es ist falsch, es künstlich durch Belohnungszahlungen aufzubessern.

Was tun, wenn das Taschengeld nicht reicht?

Ein Gehalt wird üblicherweise einmal pro Jahr in den Unternehmen geprüft, die Tarifverträge laufen normalerweise auch über diesen Zeitraum. Wenn also das Einkommen der Eltern maximal einmal pro Jahr einer Veränderung unterzogen wird, warum sollte das beim Taschengeld anders sein?

Wenn der Betrag für das Taschengeld oder Kindergehalt über längere Zeit für richtig befunden wurde, sollte man es nicht erhöhen, weil es ohne plausiblen Grund plötzlich nicht mehr reicht. Das wäre für eine Lohn- oder Gehaltsseigerung in einem Unternehmen auch kein Grund.

Wer zu wenig Taschengeld hat, muss arbeiten!

Kinderarbeit ist zwar verboten, aber als Erziehungsmaßnahme durchaus in geringem Maße sinnvoll. Wer zu wenig Taschengeld hat, muss sich daran gewöhnen, dafür etwas zu tun. Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben, die ein Kind für Dritte Auftraggeber gegen eine kleine Entlohnung übernehmen kann.

Die Hilfe in der eigenen Wohn- oder Hausgemeinschaft ist damit nicht gemeint, denn die Eltern sollten ihr Kind für normale Dienstleistungen im Haushalt auf keinen Fall extra bezahlen. Die bezahlten Tätigkeiten müssen grundsätzlich für Dritte sein.

Taschengeld aufbessern? Geht immer!

Dabei kann es sich um das Einkaufen für ältere Menschen handeln, man kann den Rasen für den Nachbarn mähen, Zeitungen austragen, Prospekte verteilen, Botengänge übernehmen, Laub harken oder auch das Auto eines Bekannten reinigen. Im heutigen Zeitalter der Digitalisierung können die Kinder auch schon kleinere Online Jobs annehmen.

Keine Taschengeld-Vergleiche zulassen!

Das Taschengeld oder das Kindergehalt ist eine familiäre Vereinbarung, die mit einem Anstellungsvertrag oder einem Tarifvertrag zu vergleichen ist. Dabei spielt es keine Rolle, wieviel der Freund bekommt, ob das Handy der Freundin von den Eltern zusätzlich bezahlt wird oder es bei den Klassenkameraden für gute Noten monatliche Zuschüsse von der Oma gibt.

Alle „Extras“ sind eine individuelle Zulage, die von der finanziellen Situation der Eltern und der Großeltern abhängen. Der Anspruch des Kindes kann sich deshalb nicht daran messen, wieviel die Anderen bekommen, sondern nur daran, was die Familie leisten kann und was
vereinbart wurde.

Man kann diese Unterschiede seinem Kind ganz einfach klar machen, in dem man auf die Verdienstunterschiede eingeht und auf die unterschiedliche Ausgangsposition von Menschen hinweist, die große Vermögen geerbt oder im Lotto gewonnen haben.

Wöchentlich oder monatlich?

Die meisten Eltern zahlen ihren Kindern das Taschengeld wöchentlich aus. Eigentlich ist dagegen nichts einzuwenden, manche Experten empfehlen jedoch die monatliche Auszahlung. Grund dafür ist, dass das Kind durch die Auszahlung eines größeren Betrages einmal im Monat lernen soll, sich die persönlichen Finanzen besser einzuteilen und somit effizienter mit seinem Geld umzugehen.

Im Rahmen einer Testphase sollten Eltern einen Versuch mit dieser Auszahlvariante starten und immer wieder analysieren, wie gut dem Kind der Umgang mit dem Geld gelingt.

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Andy

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